*1974, Diplom-Pädagogin, 30 Jahre Erfahrung in der Bildungsarbeit, mehr zur Qualifikation weiter unten
Mein Selbstverständnis als Referentin?
Ich sehe mich vor allem als Organisatorin von Lern- und Gesprächsräumen.
Ich habe den Anspruch, Informationen, Impulse und Veranschaulichungen mitzubringen,
die den Teilnehmenden noch nicht vollständig bekannt sind und aktuell helfen.
Ich will also nicht bloß „Kalten Kaffee“ servieren. 🙂
Gleichzeitig verstehe ich mich selbst immer auch aufrichtig als „Lernende“.
Allgemeingültige Grundrezepte gibt es in diesem Themenfeld nicht.
Es gibt aber viele interessante Methoden, die die Potenziale von Gruppendynamik und zwischenmenschlicher
Begegnung aus dem Jetzt der Veranstaltung heraus fördern.
Und es gibt viele Informationen, Veranschaulichungen und Modelle, die den Blick weiten und hilfreich sind.
Wichtig ist mir eine anregende, verständliche und möglichst aktivierende didaktische Gestaltung.
In Fragen der humanistischen Grundhaltung, der Gruppendynamik und der Kommunikation bleiben Ruth Cohn,
Carl Rogers, Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun für mich wichtige und zeitlos stimmige Ratgeber.
Bei allen Angeboten und Formatmöglichkeiten hier geht es letztlich um Formen der „politischen Bildung“.
Diesen Begriff vermeide ich in Ausschreibungen jedoch ganz bewusst.
Er blockiert oft und triggert Vorurteile. (wie „trocken“ – „mit erhobenem Zeigefinger“ – „von oben herab“)
Dazu neige ich von meiner Grundhaltung her aber definitiv nicht. 😉
Die Figur der „Oma“ inspiriert mich seit 2008 bei vielen Aktivitäten.
Sie vermittelt vieles intuitiv.
Deshalb habe ich für mein Angebot den Titel „Omas Kaffeemühle“ gewählt.
Es geht um die Öffnung von Gesprächsräumen zu diesen Themen.
Das bekam in der breiten Erwachsenenbildung der vergangenen Jahrzehnte aus meiner Sicht zu wenig Platz.
Mir liegt besonders daran, das auch in nicht-akademischen Kontexten der Zivilgesellschaft zu tun.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!
Mögliche Auftraggeber – Finden Sie sich wieder?
- Sie vertreten eine Institution mit Bildungs-/Kulturbezug und möchten ein entsprechendes
Workshop- / Vortragsangebot in Ihr Programm aufnehmen? - Sie sind aktiv in einem Verband/ Verein/ in einer Kirche/ in einer Kommune und stellen fest,
dass Themen aus den oben genannten Bereichen oft auftauchen, aber nie ausreichend bearbeitet werden? - Sie möchten über prodemokratische Demonstrationen hinaus etwas tun?
- Sie sind Arbeitgeber/ BFD-/FSJ-Anbieter und/ oder könnten sich für Mitarbeitende
ein entsprechendes Seminarangebot vorstellen? - Sie haben aus sonstigen Gründen Interesse an dem einen oder anderen Format?
Die Auftragsklärung und das erste Gespräch sind besonders wichtig, um möglichst genau zu verstehen,
für welchen Rahmen (Ort und räumliche Ausstattung, Zeitrahmen, Zielgruppe) welcher Themenschwerpunkt angedacht ist.
Infolge werde ich dann einen entsprechenden Ausschreibungstext entwerfen und vorschlagen.
Anhand dessen können dann letzte Missverständnisse gut ausgeräumt werden – und die endgültige Abstimmung
zur so für beide Seiten transparenten Ausschreibung – und zum jeweiligen Konzept – kann erfolgen.
Beide Seiten stimmen sich auch in Bezug auf die Bewerbungskanäle ab.
Sofern eine Ausschreibung über Medien/ auf Social Media erfolgen soll, bitte ich ebenfalls um Abstimmung vorab.
In Sachen „geschützter Raum“ – siehe oben:
Werde ich intransparent in diesbezüglich belastete Räume „gelockt“, definiere ich das als Vertragsbruch und
behalte mir einen Abbruch vor, die Fahrtkosten muss ich dann trotzdem in Rechnung stellen.
Eigener Qualifikationshintergrund
- Bereits ab 2010 intensive Auseinandersetzung mit und Recherche zu Angriffen auf Demokratien und Pressefreiheit,
z.B. durch Orbán u.a., als nur Wenige die Bedrohung sahen; bis heute stetige Weiterbildung & Recherchen dazu
(vgl. auch www.opus-omi.eu ) - Erste Kapitel zu „Verwirrstrategien“ und der Rolle von „Doppelbotschaften“ in dem Buch
Opus Omi & das Wolfsmanagement, 2012 (bewahrheitet sich bis heute) - 01/ 2017 Buchveröffentlichung „Pressefreiheit Update? The art of Guarding the Guards“
- Ab 10/ 2017 Konzeption verschiedenster weiterer Formate der politischen Bildung.
- Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten des sogenannten „Argumentationstrainings“
(vgl. Prof. Dr. Hufer, Gegen Vergessen e.V. und eigene Weiterentwicklung). - 2020 Beitrag zu Projektansätzen im kirchlichen Kontext im Buch „Rechtspopulismus. Zivilgesellschaft. Demokratie“, 2021, Dietz Verlag
- Bis zuletzt beständige Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten sowie eigene Beiträge dazu, z.B. youtube-Kanal GLokalTermin
- Ab 2018 verschiedene Formate zu „Medienkompetenz“, „Desinformation“ u.ä., auch online
- Didaktische und Methodenkenntnisse bringe ich mit durch weitere langjährige Integrationskursleiter- und Referentinnentätigkeiten in verschiedensten Gruppen (ab 1999) und durch mein Studium der Erwachsenenbildung
- mehrfach nahm ich auch an Betzavta-Seminaren teil (Betzavta= Konzept zur Demokratiebildung aus Israel)
und habe Erfahrung mit einzelnen Übungen aus diesem wertvollen und vielseitigen Demokratiebildungsansatz